Ich habe eine Postkarte. Sie berührte mich, als ich sie sah.
Auf der Vorderseite zwei Federn mit Sternen. Und der Satz: Lass deine Träume wahr werden.
Als mir klar wurde, was die Sehnsucht ist, die mich ruft — meine Vision — da habe ich sie auf der Rückseite der Karte festgehalten. Frankiert und ans Universum, meine geistigen Begleiter und meine Schöpferkraft adressiert.
„Aus der Ruhe und Freude heraus mit Leichtigkeit wirken. Verbunden mit meinen einzigartigen Fähigkeiten.“
Die Karte steht noch heute bei mir. Ich sehe sie täglich.
Damals wusste ich noch nicht genau, wie das Wirken aus der Ruhe aussehen wird. Aber ich wusste: das ist mein Weg.
Du möchtest mir lieber zuhören wie lesen – dann schau dir mein Video an:
Was ich damals noch nicht sah
Ich funktionierte gut. Sehr gut sogar.
Ich hatte viele Klientinnen. Ich unterrichtete. Ich empfing auch damals schon — Impulse, Bilder, Wissen das einfach da war. Aber ich gab mir keinen Raum für das, was danach kommen muss: die Integration. Und Raum für Erholung.
Es wartete immer schon das Nächste. Eine Klientin. Ein Kurs. Eine Aufgabe. Das Empfangen war da — für andere. Aber für mich fand es keinen Boden.
Ich begann zu verstehen: Ich hatte so viel gegeben — und so wenig Raum für das gelassen, was wirklich durch mich entstehen wollte.
Ich erlaubte mir, ganz bei mir selbst anzukommen und daraus zu wirken.
Ich durfte in meine eigene Heilung investieren. Karmische Verstrickungen auflösen. Schauen, was mich davon abhielt, ganz in meine Schöpferkraft zu kommen. Das hätte ich alleine nie geschafft.
Und ich begann in kleinen Schritten alles loszulassen, was sich nicht ganz nach mir anfühlte.
Der Moment an der Sihl
Monate später. Ich war mit Eli spazieren, an einem unserer Lieblingsorte an der Sihl. Sie am Schnüffeln. Ich einfach da.
Und dann, plötzlich, war es klar.
Nicht eine Idee. Nicht ein Plan. Ein Wissen.
Ein ganzer Monat. Eine Initiation. Der Titel, die Struktur, die Präsenztage, die Nachtwache, der Preis — alles da. Innert Sekunden.
Ich habe es nicht entwickelt. Ich habe es empfangen.
Das ist der Unterschied — und er ist entscheidend.
Denn Wirken aus der Essenz beginnt nicht mit einer guten Idee. Es beginnt damit, dass du aufhörst zu suchen. Und anfängst zu empfangen.
Was Wirken aus der Essenz wirklich bedeutet
Es gibt keine Vorbereitung. Nur Bereitschaft.
Wenn ich aus meiner Essenz wirke — in einer Session, beim Schreiben, beim Halten eines Raums — dann gibt es keinen Moment wo ich denke: Jetzt mache ich das. Es geschieht einfach. Die Worte fliessen. Meine Hände wissen wohin. Impulse kommen: für eine Melodie, für eine Berührung, für einen Satz der genau das trifft, was die Frau vor mir braucht.
Nicht aus einer Methode. Aus der Verbindung.
Und es fühlt sich an wie ein klarer Nachthimmel. Wie ein Fluss der weiss wohin er fliesst. Wie ein Baum, der ruhig und stabil steht — weil er tief verwurzelt ist, nicht weil er sich anstrengt.
Das ist kein Zustand, den man erreicht. Es ist einer, den man zulässt.
Aber — und das ist wichtig — Empfangen ist erst der Anfang.
Dann kommt das Integrieren. Das Aushalten. Das Umsetzen. Und dann: wieder Stille. Wieder Raum. Wieder warten, bis sich das Nächste zeigt.
Das ist kein passives Warten. Es ist präsentes Lauschen.
Was dafür losgelassen werden musste
Ich musste viel loslassen, bevor die Leichtigkeit kommen konnte.
Klientinnen, die ich lange begleitet hatte. Studentinnen, die mir ans Herz gewachsen waren. Strukturen, die Sicherheit gaben — aber keinen Raum für das Eigentliche liessen.
Das war nicht einfach. Und gleichzeitig war es das Schönste, zu sehen: diese Menschen waren gewachsen. Sie waren bereit, selbst weiterzugehen. Denn das ist es, was mir am wichtigsten ist — Menschen für einen Moment zu begleiten, sie zu bestärken. Und dann loszulassen, damit sie ihren eigenen Weg gehen.
Und dann kam Eli.
Sie hat mir beigebracht, was kein Buch lehren kann: Fokus halten. Zeit in der Natur verbringen. In der eigenen Frequenz bleiben — einfach durch ihr Sein. Sie weiss nicht, dass sie das tut. Sie tut es einfach.
Was jetzt möglich ist
Meine Sessions sind kraftvoller geworden. Die Räume die ich halte, gewinnen an Magie — für diejenigen, die bereit sind, sie zu empfangen.
Meine Klientinnen erkennen ihre eigene Schöpferkraft. Lernen, gut für sich zu sorgen. Lassen die Anpassung hinter sich. Nicht als Kampf, sondern als Heimkehr.
Und ich?
Ich schaue täglich auf die Postkarte mit der Feder. Und ich weiss: ich bin auf dem Weg. Und gleichzeitig — da ist noch so viel mehr möglich. Meine Fähigkeiten entwickeln sich immer weiter. Mit jeder Begegnung, mit jedem Wirken, mit jedem Raum.
Das ist kein Ziel. Das ist bewusstes Leben.
Der Mond und die Sterne
Vielleicht waren meine Lehrmeister nie die Menschen oder die Bücher.
Vielleicht waren es die Impulse selbst. Die Natur. Das Meer. Die Nacht. Eli. Die Frauen, die ich begleitet habe.
Kein Mensch hat mir gesagt, wann ich bereit bin. Ich bin einfach gegangen.
Und jetzt halte ich den Raum — damit sieben Frauen dasselbe lernen dürfen. Nicht von mir. Sondern durch mich.
Der Mond hält die Nacht. Damit die Sterne leuchten dürfen. Und jeder Stern weiss: dieses Licht kommt von innen.
Eine Frage für dich
Hast auch du diesen Moment gekannt — wo du gespürt hast, da wartet noch etwas?
Nicht im Aussen. In dir.
Etwas das sich nicht einordnen lässt. Das nicht erklärbar ist. Aber das wartet.
Wenn ja — dann kennst du vielleicht auch dieses Wissen: dass Wirken aus der Essenz nicht etwas ist, das du lernst. Es ist etwas, das du bist. Wenn du dir erlaubst anzukommen.
Ich begleite Frauen auf diesem Weg. In der Tiefe der 1:1-Arbeit. Im monatlichen Raum des Wandels. Und in der Initiation — einem ganzen Monat, der dich einlädt, ganz in deine Essenz zu kommen.
Wenn dich das ruft — ich freue mich auf ein Gespräch mit dir.
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